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Am 13.09.2017 in Berlin: Berliner Frühstück - Neue Konzepte für die integrierte Notfallversorgung

01 September 2017

Thematik

Die Notfallversorgung in Deutschland sorgt zwar immer noch dafür, dass Menschen schnelle medizinische Hilfe erhalten. Das System weist aber Mängel bei der sachgerechten Erfassung des Behandlungsbedarfs und einer medizinisch und ökonomisch effizienten Patientensteuerung auf. Das Zusammenspiel von Krankenhäusern, Ärzten und Rettungsdienst ist schwierig. Die Sektoren sind rechtlich und organisatorisch selbständig und unterliegen unterschiedlichen Gesetzgebungen auf Bundes- und Landesebene. Eine übergreifende Koordination ist nur ansatzweise vorhanden und das Gesundheitssystem gibt den Akteuren teils widersprüchliche wirtschaftliche Impulse. Druck entsteht hierbei durch ständig steigende Fallzahlen und ein geändertes Inanspruchnahmeverhalten der Gesellschaft.

Medizinisch-organisatorische Konzepte sind vorhanden. Wie aber soll eine Integrierte Notfallversorgung rechtlich ausgestaltet und finanziert werden? Wie sollen Mittel auf die Akteure verteilt werden? Wie sollen die Vergütungssysteme ausgestaltet werden, um die Integration zu befördern? Muss gar insgesamt mehr Geld ins System? Wer soll den Prozess koordinieren: Die Selbstverwaltungspartner? Die Träger der Daseinsvorsorge? Beide?

Mit einem Fokus auf diese betriebswirtschaftlichen, gesundheitsökonomischen und rechtlichen Fragen wollen wir die aktuellen Konzepte kritisch beleuchten und neue Ansätze vorstellen.

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