COVID-19:

Insolvenzantragspflicht soll für Unternehmen, die aufgrund des Coronavirus in finanzieller Schieflage sind, ausgesetzt werden

17. März 2020

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz will aufgrund der Auswirkungen der Corona-Epidemie auf Unternehmen die Insolvenzantragspflicht aussetzen und bereitet dazu eine gesetzliche Regelung vor. Damit soll vor allem verhindert werden, dass Unternehmen gezwungen sind, einen Insolvenzantrag zu stellen, weil Anträge auf Hilfen (bzw. Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen) in der aktuellen Lage nicht innerhalb der dreiwöchigen Insolvenzantragspflicht bearbeitet werden. Als Vorbild dienen Regelungen, die bereits 2002, 2013 und 2016 aufgrund von Hochwasserkatastrophen getroffen wurden. Das Aussetzen der Insolvenzantragspflicht wird als zusätzliche Unterstützung des von der Bundesregierung beschlossenen Hilfspakets bis zum 30.09.2020 gelten.

Lesen Sie hier die gesamte Mitteilung des Bundesministerins der Justiz und für Verbraucherschutz.